medienberichte

Salisbury Journal 27.10.2016
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Böblinger Bote 18.07.2016
Sowohl Augen- als auch Ohrenschmaus
von Bernd Epple

… „Engagiert gingen sie mit Fingerschnipsen und entsprechender Minik und Gestik ans Werk und zauberten bald schon ein Lächeln in die Gesichter der Zuschauergrüppchen […] Dann gehörte die Bühne dem Jazzchor alleine, der unter weit günstigern Akustikbedingungen, als zuvor im Park, seine wahre Klasse unter Beweis stellen konnte. Ausgefeilte Arrangements sorgten für bestmögliche Ausschöpfung der vokalen Möglichkeiten dieser Truppe. […] eine sichere Stimmführung, die der Jazzchor locker und überzeugend meisterte. […] Der »Hafer und Bananenblues«, bekannt von Äffle und Pferdle, wurde als Zugabe von zwei Sängern so witzig inszeniert, dass die Lachmuskeln der Besucher aufs äußerste beansprucht wurden" …

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BWSB FORUM 01.07.2015
Der Baden-Württembergische Sängerbund feiert Jubiläum
Dem bwsb zum Siebzigsten

… Im weiteren Verlauf der Feier waren neun jüngere Sängerinnen und Sänger – eine Abordnung des Jazzchor Stuttgart – unter der Leitung von Christiane Holzenbecher a capella zu hören und zu sehen. Sie überzeugten durch Ihren hervorragenden Vortrag mit vier groovig-jazzigen Songs und stellten Ihr Können mit Java Jive, Bei Mir Bist Du Schön, In My Life und A Capella unter Beweis. Erst nach einer Zugabe ließ das Publikum sie von der Bühne gehen. …
(Betina Grützner)

LUDWIGSBURGER KREISZEITUNG 12.05.2015
Kunst und Handwerk in Klang und Raum
von Harry Schmidt

Der Jazzchor Stuttgart hat mit einem Konzert die Produktions- und Verkaufsräume der Ursula Maier Werkstätten in Markgröningen zum Klingen gebracht.

Was passiert, wenn man eine Wendeltreppe hinaufsteigt, deren Öffnung von einem Chor umstanden wird, der gerade „Straighten up and fly right“ singt? Der gebundene Ensemblesound wird aktiviert, mit jedem Schritt verändert sich die Farbmischung, es entsteht ein Strudel aus vorbeiziehenden Einzelstimmen vor einem beweglichen Background, bei dem einen die Lyrics des Klassikers von Nat King Cole und Irving Mills umkreisen: „Ain’t no use in divin‘“ tönt es silberhell, sonor hallt es auf der nächsten Stufe „What’s the use in jivin'?" …
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JAZZCLUB BIBERACH E.V. 06.12.2012 Stuttgarter Jazzchor gibt eine Lehrstunde für den Chorgesang – Hohe Chorkultur im jazzigen Untergrund

BIBERACH – „Mit einem repräsentativen Querschnitt aus seinem Fünf-Stunden-Repertoire hat sich der »Jazzchor Stuttgart« unter seiner Chorleiterin Christiane Holzenbecher am Freitagabend im nahezu ausverkauften Jazzkeller einem begeisterten Biberacher Publikum vorgestellt. Mehrere Zugaben, darunter der immer noch witzige »Hafer- und Bananen-Blues« aus der legendären SDR-Ära vom »Äffle & Pferdle« und, für ein Jazzkonzert durchaus ungewöhnliche, stehende Ovationen, waren untrügliche Zeichen für einen rundum gelungenen Jazz-Chorabend im Oberland. Die sechzehn Chorsängerinnen und Sänger, darunter mit Gerhard Ruf auch ein ehemaliger Biberacher, zeigten sich, trotz akustisch recht schwieriger Bedingungen für A-Cappella-Chorgesang, hochmotiviert, mit zunehmend fortschreitendem Abend auch selbst sichtlich begeistert und durch die enthusiastischen Publikumsreaktionen zu musikalischen und darstellerischen Höchstleistungen inspiriert. Die stilistische Bandbreite für einen Jazzchor war außerordentlich. Von Renaissance- bis zu Rock- und HipHop-Titeln, mit Beat-Boxing-Untergrund und diversen Soloeinlagen, teils mit eigenen gerappten Texten auf Deutsch und Englisch, war für jeden Geschmack etwas geboten. Selbst vorweihnachtliches und weihnachtliches Liedgut durfte nicht fehlen. Besonders eindrucksvoll gelang, neben dem »Christmas Lullaby« ein Xmas-Carol, das Andrea Figallo, ein langjähriges Mitglied der britischen A-Cappella-Formation „Flying Pickets" (und demnächst bei den »Wise Guys«) auf einem Chor-Workshop für den Stuttgarter Chor eigens komponiert und einstudiert hatte. Wöchentliche Proben, mehrere Chorwochenenden und Workshops mit renommierten Dozenten, unter anderem auch mit Mitgliedern von »Manhattan Transfer«, den »King’s Singers« oder den »Flying Pickets«, bilden beim Jazzchor Stuttgart die Basis für ein hochkarätiges, selbstverständlich komplett auswendig dargebotenes Programm, das zumindest in Biberach nicht nur eingefleischten und durchaus zahlreich im Publikum vertretenen Choristen großen Respekt abnötigte. Besonders temperamentvoll gelangen die Stücke, die teils experimentell die gewohnte Chorformation aufbrachen und in alternierenden Gruppierungen rappten, beat-boxten und in wechselnder Kostümierung theatralisch gestikulierten. Selbstverständlich durften auch die typischen Jazznummern nicht fehlen. »Tuxedo Junction«, »Take Five« oder der Stevie Wonder Hit »Sir Duke« ließen auch die Jazzfans auf ihre Kosten kommen. Wohlige Schauer verursachten jedoch besonders die leisen Töne. Sauber intonierte Jazzharmonien im Pianissimo sind ein Stilmittel, das in dieser Qualität und Intensität nur von bestens aufeinander eingespielten Chören zu bewältigen ist. In einer so transparenten und schonungslos direkten Akustik wie im proppenvollen Jazzkeller, kann diese Leistung, die noch dazu ohne Einsatz technischer Hilfsmittel erfolgte, gar nicht genug gewürdigt werden. Neben dem Ohrenschmaus fürs Publikum lieferte der Jazzchor Stuttgart hier auch eine Lehrstunde für den Chorgesang ab. (Dr. Helmut Schönecker, © Jazzclub Biberach e.V.)"

BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN 06.12.2012 „… Strahlende Gesichter unter den Zuhörern rief der Stuttgarter Jazzchor mit dem groovigen »Rudolf The Red Nosed Reindeer« von Gene Autry und mit »Java Jive« hervor. »Let It Snow« aus dem Jahr 1945 und durch Dean Martin bekannt geworden, gehörte genauso zum Repertoire wie »I Sing You Sing«. Und wie unterschiedlich ein und dasselbe Lied klingen kann, bewiesen die Stuttgarter mit ihrer ganz eigenen getragenen Version von »Have Yourself A Merry Little Christmas«. Mit dem Jazzchor Stuttgart hatten die Karlsruher schon bei der »Nacht der Jazzchöre« zusammen gespielt und nun zeigten die beiden Chöre nicht nur, wie gut sie einzeln sind, sondern auch, wie gut sie zusammen harmonieren. »Tuxedo Junction«, »Java Jive« und »Take Five« brachten so manchen Fuß zum Wippen. …"
(zum Weihnachtskonzert »Holy Jazz« am 3.12.2012 in Karlsruhe zusammen mit dem Chor »Jazzika«)

BADISCHE NEUESTE NACHRICHTEN 11.07.2011 „…Mit einer ganz besonderen Version von Dave Brubecks „Take Five", einem A.capella-Arrangement von Chorleiterin Holzenbecher, begeisterte der Stuttgarter Jazzchor die Zuhörer…"

(Der Jazzchor Stuttgart war einer von vier Chören bei der wundervollen 2. Nacht der Jazzchöre in Karlsruhe am 9.7.2011)

CANNSTATTER ZEITUNG 27.12.2010 „Das letzte Konzert von „Cannstatter Sonntag um Vier" in diesem Jahr brachte eine beschwingte Weihnachtsstimmung in den Sitzungssaal des Cannstatter Rathauses. Unter der Leitung von Christiane Holzenbecher interpretierte der Jazzchor Stuttgart Weihnachtliches aus der ganzen Welt. (…) Vollends in Swingen kamen Interpreten und Publikum bei „Rudolph, the red nosed reindeer". Annik Aicher (Autorin und Chorsängerin) erzählte bei ihrer Lesung eine im winterlichen Russland spielende Weihnachtsgeschichte. Nach der Pause standen traditionelle Jazzstücke auf dem Programm, alle sehr stimmungsvoll interpretiert. „Tuxedo Junction", „Java Jive" und „Take Five" brachten so manchen Fuß zum Wippen. (…) Das Publikum bedankte sich mit langem, anhaltendem Beifall für diesen beschwingt, besinnlichen Nachmittag"